Die geheimnisvolle Tür

Seit Wochen habe ich diesen seltsamen Traum. Nacht für Nacht begegnet mir mein verstorbener Vater im Traum. Es ist jedes Mal des selbe. Ich liege im Bett und öffne meine Augen. Ich blicke in das Gesicht meines Vaters. Alles ist eher verschwommen und ich kann nie verstehen was er mir sagen will. Seine ganze Art ist hektisch und auch in mir macht sich Panik breit, als er mich an die Hand nimmt und mich aus dem Bett reißt. Er rennt mit mir durch das ganze Haus bis zu einer Tür. Ich kenne mein Elternhaus in und auswendig, daher wundert es mich auch immer wieder in meinem Traum wo ich plötzlich bin. Es scheint jedes Mal so, als würde mein Vater versuchen mir etwas zu sagen, doch ich kann ihn nicht verstehen. Doch es ist so als würde er mir sagen, ich solle diese Tür öffnen. Also greife ich zur Türklinke und….wache auf. Ich habe es noch nie geschafft, die Tür zu öffnen und genau das macht mir Angst. Ich halte diesen Traum nicht mehr nur für eine Spinnerei meines Hirns und glaube sogar daran das der Geist meines verstorbenen Vaters mir dringend etwas sagen möchte.
Um meinen Träumen einen Sinn zugeben beschloss ich mir spirituelle Hilfe zu holen. Ich ging zu einer Frau die sich Medium nannte. Schon bei unserem Kennenlernen umgab sie eine mystische Aura und genau das war es, was mir Mut machte eventuell mit dem geist meines Vaters Kontakt aufzunehmen. Das Medium erklärte mir dass sie die Gabe habe mit der Zwischenwelt Kontakt aufzunehmen. Ich hatte mich schon vorab im Internet über die Arbeit eines Medium erkundigt und wusste so also was auf mich zukommen könnte. Sie führte mich in einen Raum der mystischer nicht sein konnte. Das Medium und ich saßen uns gegenüber und ich erzählte ihr von meinem Traum. Sie sagte mir dass mein Vater eindeutig mit mir Kontakt aufnehmen wollen würde und das es daher einfach wäre es über sie, als Medium, tatsächlich zu tun. Es war eigenartig doch auch schön. Ich sollte ihr ein Foto von ihm geben, dass sie sich einige Sekunden ansah und dann plötzlich ihre Augen schloss. Ich durfte nichts mehr sagen und zu atmen traute ich mich auch kaum. Sie war ein paar Minuten nicht geistig anwesend, ich konnte aber erkennen das sich ihre Augen unter ihren Liedern stark bewegten. Dann fing sie an zu reden und das in einem seltsamen Ton. Es war als würde mein Vater durch sie sprechen. Ich traute meinen Ohren nicht. Er sagte mir durch das Medium, wo sich die Tür befinden würde die mir in meinem Traum begegnete. Ich sollte in das Zimmer gehen was die Tür versteckte und dort würde ich meine Antworten finden. Es war unglaublich und doch wahr.
Ich ging sofort nach hause und ging zu dem Ort den er mir beschrieben hatte und tatsächlich fand ich diese Tür, versteckt in der alten Waschküche hinter dem Ofen. Hinter der Tür befand sich eine Art Arbeitszimmer – ich hatte nie etwas davon gewusst und noch weniger hatte ich von dem gewusst was ich fand. Auf dem Schreibtisch lagen Papiere einer Lebensversicherung deren Auszahlung im Falle seines Todes auf mich zuübertragen wäre. Ich konnte es nicht fassen, ich bin dank des Mediums zur Millionären geworden.